Berichte

AMP Burgdorf / Museum vom 18.10.2017

17 Teilnehmer, 3 PW, Organisation Hans Habegger

Bei schönstem Herbstwetter fahren wir nach Burgdorf. Im AMP empfängt uns Herr Peter Grossenbacher für die Führung durch die Hallen. Der ehemalige AMP Mitarbeiter war früher zuständig für die Panzer. Die materielle Hinterlassenschaft aus rund zwei Jahrhunderten Schweizer Armee stellt ein Kulturgut von einzigartgier Bedeutung dar. In der ersten Halle sahen wir Kettenfahrzeuge, viele Panzer; in der zweiten schwere Motorfahrzeuge, Geschütze, und  technische Geräte; in der dritten leichte Motorfahrzeuge, Aggregate, Anhänger und Velos. Die Gesamtverantwortung für das historische Material trägt die Schweizer Armee. Sie arbeitet dafür eng mit privaten Stiftungen sowie Museen, Sammlern und Vereinen zusammen. Beeindruckt haben uns die Panzer sowie die einzig schweizerische mit Flüssigantrieb versehene Rakete namens Bloodhound. Die Flugabwehrrakete erreichte eine Höhe von 7,5 km und war zur Verteidigung des Mittellands im Jura stationiert. Herr Grossenbacher verstand es ausgezeichnet, uns die Beschaffung von Material vor den Weltkriegen zu erklären. Nach dem Krieg kaufte die Schweiz quadratmeterweise amerikanische Militärfahrzeuge.

Das Mittagessen nahmen wir im alt ehrwürdigen Löwen in Heimiswil ein. Es zog sich bis 15.00 in die Länge, deshalb verzichteten wir auf den Besuch von Schloss Trachselwald.

Teilnehmer: Hans Habegger, Walter Hari, Christian Steiner, Hansueli Aeschlimann, Erwin Studer, Udo Schmid, Pius Schumacher, Res Kammermann, Fritz Schwarz, Hans Lehnherr, Kurt Straub, Jacques Gräub, Kari Hossmann, Willy Ammann.

Chauffeure: Bruno Kiener, Fredy Schneider, Jens Langsch

Steingletscher / Aareschlucht vom 16.08.2017

17 Teilnehmer, 4 PW, Organisation Bruno Kiener

Das Wetter ist gut. Wir fahren um 08.30 Richtung Oberland, beim Alpin Center am Sustenpass nehmen wir die Privatstrasse zum Steingletscher. Dort überrascht uns Bruno mit einem Apéro. Vor wunderschöner Kulisse mit Kühen im Hintergrund stellt er einen Campingtisch auf. Auf vier Platten mit Hobelkäse von der Alp Steingletscher lädt er zum Zugreifen ein. Auch Züpfe und Weisswein fehlten nicht, deshalb hatten viele im Restaurant Steingletscher keine Lust mehr auf das Mittagsmenu und assen Gulaschsuppe. Der Steingletscher hat sich von 2006 bis 2010 rund 180 m zurückgezogen.

Explosionsunglück

Auf der Fahrt zum Gletscher fuhren wir an der Stelle vorbei, wo 1992 eine Explosion geschah. 21 Besuchern sollte die Vernichtung von Munition in riesigen Gruben vor der Munitionskaverne  demonstriert werden. Sie begaben sich nach der Besichtigung der Kaverne zum Sprengplatz. Während im Innern Mitarbeiter der Munitionsfabrik pyrotechnisches Material für die Sprengung bereitstellten. Auf dem Platz hörten sie im Innern des Berges ein Grollen und weisser Rauch strömte aus dem Kavernenausgang auf das Gletscherfeld. Der Berg habe sich erhoben und Millionen von Kubikmetern Gesteinsmassen aufgetürmt. 6 Mann wurden in der Kaverne unter dem Gestein begraben. Nachforschungen ergaben, dass zum  Zeitpunkt des Unglücks 280 Treiberraketen für die Boden-Luft Rakete des Typs Bloodhound  gelagert wurden. Diese wurde nötig, weil der Hersteller aus England  gemeldet hatte, dass die Raketen Risse hätten und ausgetauscht werden müssten. Die Anlage am Sustenpass habe sich für die Lagerung solcher Materialien als günstig erwiesen. Die Raketen waren in keiner Buchhaltung verzeichnet, weil das System Bloodhound von 64 bis 1999 geheim war. Was die Explosion ausgelöst hatte, konnte nicht geklärt werden.

F/A-18

Damit nicht genug, vor einem Jahr flog eine F/A-18 in der Nähe in eine Felswand. Ich war damals auf der Rückreise von Italien und wollte zum Steingletscher. Die Privatstrasse war gesperrt, weil man Trümmerteile des Flugzeugs barg.

Aareschlucht

Auf der Rückfahrt wanderten wir von Innerkirchen durch die Aareschlucht. Der Felsriegel zwischen Innertkirchen nach Meiringen, der Kirchet, besteht hauptsächlich aus hartem Kalkstein. Die Galerie wurde 1888 eröffnet. Im ersten Jahre besuchten 12 000 Personen die Schlucht. Nach einem Drink beim Ausgang fuhren wir nach Rubigen und liessen den Ausflug bei einem Bier in der Krone ausklingen

 

Wir danken Bruno für die Reiseleitung und den feinen Apéro. Dank an die Chauffeure für die unfallfreie Fahrt.

Teilnehmer: Bruno Kiener, Fredy Schneider, Christian Steiner, Jens Langsch (Chauffeure), Walter Hari, Hansueli Aeschlimann, Kurt Haldimann, Fredy Reber, Kari Hossmann, Josef Scherrer, Jacques  Gräub, Willy Gemmeter, Pius Schumacher, Erwin Sruder, Jochen Schaefer, Hans Lehnherr, Res Kammermann

Tannisboden vom 19.7.2017

12 Teilnehmer, 3 Autos, Reiseleiter und Bericht Hansueli Aeschlimann

Wir fahren über den Siehen ins Schangnau, machen Halt im Steinmösli für Fotos, die Wirtschaft in der Rosegg ist geschlossen, den Kaffee nehmen wir deshalb im „Alpenrösli“ Bumbach ein. Im Kemeriboden lösen wir die Bewilligung für die Privatstrasse in den Tannisboden. 10.30 erreichen wir die Mirrenalp, drei Mann wandern zur Alp Tannisboden, die andern folgen mit den Autos nach.

Alp Tannisboden

Die Alp liegt auf 1474 m Höhe unterhalb des Tannhorns, Brienzergrat, im Kanton Luzern. Sie wird von der Familie Gfeller aus Schangnau bewirtschaftet. Wir treffen Frau Esther Gfeller, eine Aushilfe und einen Zivi. Ich hatte eine Käse- Wurstplatte bestellt, dies führt zu Diskussionen, da einige aus Tellern essen möchten. Frau Gfeller stellt den Alpfrieden wieder her, indem sie den Käse in verschiedene Schalen abfüllt. Die Getränke holen wir aus dem Alp-Kiosk. Nach dem Essen erzählt Frau Gfeller über die Alp, zeigt die Küche mit dem Kupferkessi. Die Alp sei über 100 Jahre alt, der Weg wurde 2007 erneuert, ist nach Sörenberg nicht mit Autos befahrbar. Der Wolf habe eine Geiss und ein Gizzi geholt. Schutzhunde halte man keine. Zu schaffen machen ihnen die Hirsche, sie fallen nachts über die Weiden her. Man halte 22 Kühe, jeden Tag werden ca. 500 l Milch verkäst. Die Käsesorten  werden im Keller weiterbehandelt. Wir danken Frau Gfeller für das sehr gute Essen und den Vortrag über das Älplerleben, um 14.00 fahren wir ins Tal.

Heimfahrt

Im Kemeribodenbad wollten wir noch eine Merängge essen, leider fanden wir keinen Platz für alle, konnten aber Lotti und Ueli Hubacher, ehemalige Rubiger, begrüssen. Im Stein, Bäckerei Riedwyl-Oberli, deckten wir uns mit Meränggen ein. Die Merängge wurde von Schweizer Zuckerbäckern in Mailand erfunden, später nach Meiringen gebracht und im 19. Jahrhundert im Schangnau mit Nidle gegessen. In Trubschachen bei Kambly trennten sich unsere Wege.

Teilnehmer: Bruno Kiener, Christian Steiner, Walter Hari (Chauffeure), Kurt Haldimann,

Willy Gammeter, Jens Langsch, Jochen Schaefer, Kurt Straub, Hans Lehnherr, Fritz Schwarz, Fredy Reber, Hansueli Aeschlimann.

Ringgis vom 21.6.2017

15 Teilnehmer, 4 PW, Organisation Hansueli  Aeschlimann

Um 10.00 starten wir in Rubigen und fahren auf das Chuderhüsi, bestiegen 40 m hohen Holzturm mit 195 Stufen. Eine Gruppe wandert von dort durch den Gauchernwald nach Ringgis, die Übrigen fahren nach Müliseilen zur Café-Bar Edelweiss. 7 Mann erreichen von dort auf der Betonstrasse das Ziel. Der Rest fährt über Linden nach Ringgis. Trotz der Hitze waren alle um 12.15 bei Graber Rüedu. Wir assen Holzhacker-Steaks und Bratwürste, das Bier floss in Strömen. Der Ausflug endete im Edelweiss und für andere in der Krone.

Teilnehmer: Hansueli Aeschlimann, Walter Hari, Kurt Haldimann, Udo Schmid, Kurt Straub, Erwin Studer, Christian Steiner, Jochen Schaefer, Fredy Reber, Fredy Blindenbacher, Willy Gammeter

Chauffeure: Bruno Kiener, Fredy Schneider, Res Kammermann, Hans Lehnherr

Besichtigung Gilgen Doors System Schwarzenburg vom 17.5.2017

Organisation Christian Steiner. 20 Teilnehmer. 5 PW

Um 09.40 werden wir von Marc Harnisch, Betriebsleiter Herstellung, empfangen. 1961 hat es Jakob Gilgen Senior gewagt, sich trotz einer sicheren Bundesbeamtenstelle und wenig Unterstützung, selbstständig zu machen. In der Garage seiner Eltern, stellte er die ersten automatischen Antriebe für Tore einzeln her und montierte diese dann bei seinen Kunden. Heute ist das Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern, 600 arbeiten in Schwarzenburg, auf dem ganzen Globus tätig. Die Fabrik wurde bis heute dreimal erweitert. Sie bildet 36 Lehrlinge in verschiedenen Berufen aus. 1973 wurde die erste automatische Schiebetür gebaut. Es folgten Falt- und Brandschutztüren, Tore für U-Bahnen und Flughäfen. Dank den Qualitätsantrieben für automatische Tore konnte die Firma in die entsprechenden Marktnischen vordringen. Zum Beispiel: Lötschbergtunnel, Eiffelturm Paris, Hong Kong mit 30 Bahnsteigabschlüssen. Auf dem Rundgang durch die Fabrik sahen wir Türen, die nach Kundenwünschen hergestellt werden. Das Zuschneiden der Profile und Schweissen erfolgt mit Maschinen, das Einsetzen der Gläser von Hand. Grosse Tore werden an Ort und Stelle zusammengesetzt und montiert.
Das Mittagessen nahmen wir im Restaurant „Lamm“ in Wislisau ein. Rahmschnitzel und Schnipo passten, beides hat sich bei uns als Standard Menü etabliert.

Seilpark Längeneybad

Von uns wagte sich niemand auf die Bäume. Vielleicht hätte es Res Kammermann gewagt, wenn er mehr Zeit gehabt hätte. Dafür turnten viele Kids in den Tannen herum. Vielerorts betrug die Höhe über 30 m. Bruno Kiener war vor Jahren mit einen Grosskind im Kindergartenalter im Park. Bei einem Seilübergang geriet das Kind in Panik, ein Guide musste ihm weiterhelfen. Um 15.15 machten wir uns auf dem Heimweg. Wir danken Herrn Harnisch für die interessante Führung und Christian für die Reiseleitung.

Teilnehmer: Christian Steiner, Walter Hari, Hansueli Aeschlimann, Kurt Haldimann, Hans Habegger, Heinz Habegger, Jochen Schaefer, Rolf Lüthi, Res Kammermann, Udo Schmid, Hans Lehnherr, Willy Gammeter, Jacques Gräub, Kari Hossmann, Fredy Blindenbacher

Chauffeure: Bruno Kiener, Fritz Schwarz, Kurt Straub, Fredy Schneider

Ae

Melchnau vom 20.4.2017

18 Teilnehmer, 5 Privat-PWs, Organisation Hansueli Aeschlimann

Der Schreibende war von 1972 bis 1976 mit seiner Familie als Landjäger in Melchnau stationiert. Zum Bezirk gehörten die Gemeinden Melchnau, Gondiswil, Reiswil, Busswil. Ich erinnere mich gerne an diese Zeit und wollte nach 41 Jahren diese Gegend meinen Männerriegler zeigen.  Da ich nicht wusste, was ich antreffen würde, konnte ich den ehemaligen Gemeindepräsidenten Peter Graber als Führer gewinnen.                                                                             Wir fahren über Kirchberg, Herzogenbuchsee, Lotzwil, Madiswil, Bürgisweier nach Melchnau, wo uns Peter auf dem Parkplatz bei der Kirche begrüsst. Bei der ehemaligen Teppichfabrik, heute Firma Lantal, erzählt er uns die Firmengeschichte. Aus rund 30 Handwebereien endstand 1924 unter Emil Reinhard die Teppichfabrik. 1986 wurde sie von der Möbelstofffabrik Lantal in Langenthal übernommen und man spezialisierte sich auf handgewobene Teppiche für Flugzeuge und Schiffe. Zum Vergleich: Herkömmliche Aircraft-Teppiche werden unter 100 Franken pro Quadratmeter verkauft. Trotz der hohen Preise über Fr. 3000 pro Quadratmeter steige die Nachfrage von handgefertigten Teppichen. Unter dem Strich machen die Aufträge im VIP-Bereich jedoch nur einen kleinen Anteil am Gesamtumsatz aus, heisst es bei  Lantal. Man habe beispielsweise Sitzüberzüge und Teppiche für die beiden Präsidentenflugzeuge der Air Force One von George W. Bush und Bill Clinton geliefert. Weitere VIP-Kunden sind der russische Fussballmäzen Roman Abramowitsch oder Italiens Modepapst Giorgio Armani. 94 % der Teppiche  werden ins Ausland in Mittleren Osten geliefert.

Ruine Grünenberg: Sie befindet sich auf einem Sandsteinhügel oberhalb der Kirche. 2010 wurden die Überreste des Schlosses restauriert. Die erste bekannte Nennung des Ortsnamens fällt ins Jahr 1100 zurück. Die Geschichte Melchnaus ist eng mit den Freiherrengeschlechtern der Langenstein und der Grünenberger verbunden. Mittels einer Schenkung ermöglichten die Langensteiner am Ende des 12. Jahrhunderts die Gründung des Klosters St. Urban. Die Grünenberger waren vom 13. bis 15. Jh. das dominierende Herrschergeschlecht im Oberaargau. Heute ist in der Burgkapelle der restaurierten Burgruine der einzige an Ort erhaltene Boden aus Reliefziegeln der Ziegelbrennerei des Klosters St. Urban zu sehen. 1444 kam die Herrschaft Grünenberg und damit Melchnau zu Bern. Von da an wurde die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklung des im ländlichen Gebiet gelegenen Dorfes durch die Entwicklung von Bern und des Oberaargaus geprägt.

BZG

In der Betiebszweiggemeinschaft Moosboden gab es einen Apéro. Vier Bauern betreiben einen Laufstall für 100 Kühe, momentan sind es 75. Das Dach ist mit einer Fotovoltaik Anlage versehen. 2010 erhielt die BZG den Schweizerischen Solarpreis. Ernst Duppenthaler erklärte,  sie seien vom Bund, Kanton und EW Bern im Zuge der Energiewende unterstützt worden. Er schilderte wie der Stall funktioniert. Die Wasserversorgung musste vergrössert werden, weil eine Kuh pro Tag 40 l Wasser braucht. Er wies auch auf technische und finanzielle Probleme hin. Die Milch werde an die Käserei Melchnau geliefert. Der Käse nach Holland und Belgien verkauft.

Der Käserstock wurde 1750 erbaut. Er weist einer der ältesten Giebelbögen (Ründi) des Oberaargaus auf. Jakob Käser (1803 – 1878), welcher dem Bau seinen Namen verlieh, war ein sozial engagierter Denker, gewiefter Planer, vor allem aber ein grosser Macher. Trotz seinen vielfältigen Ämtern und Aufgaben als Gemeindepräsident, Grossrat und Initiant diverser ökonomischer Vereine war Käser kein machthungriger Mensch.

Rad-Quer-WM

1975 holte ein ehemaliger Briefträger die Rad-Quer-WM nach Melchnau. Ich dachte damals, dass dies der kleine Veloklub Melchnau mit dem OK-Präsidenten Heinz Studer nicht bewältigen könne. Doch die WM wurde ein voller Erfolg und machte einen Reingewinn von 110 000 Franken. Davon erhielten das Spital Langenthal, das Altersheim Melchnau und der Veloklub je 35 000 Franken. Das ganze Dorf half damals mit, ich war für die Sicherung der Hauptstrassen zuständig. Um 150 00 Franken für die Übernahme der WM bereitzustellen,  wurden in der Teppichfabrik 1200 Jassteppiche mit der Aufschrift „Rad-Quer-WM 1975 Melchnau“ produziert und verkauft. Es war damals Ehrensache, einen Teppich für Fr. 75 zu kaufen. Ich habe noch heute zwei. 80 000 Lose wurden abgesetzt, ein Pin sowie Postkarten produziert. Ein namhafter Sponsor war ein Zigarettenhersteller, der die „Stella Export“ an der WM propagierte. Sie aber nie produzierte. Am Tag vor dem Rennen hatten wir die 150 000 Franken zusammen, sagt Peter Graber, der damals im OK als Sekretär wirkte. Die ganze Woche vor dem Renntag regnete es. Am Sonntag  hörte es auf, so dass sich der Parcours als Morastpiste präsentierte, die von den Fahrern alles abverlangte. Der Belgier Roger de Vlaeminck konnte sich schliesslich bei den Profis vor den Schweizern Albert Zweifel und Peter Frischknecht feiern lassen. Für Albert Zweifel begann mit dem zweiten Platz eine grosse Radsportkarriere. Heinz Studer der die WM nach Melchnau holte, wurde Geschäftsmann und begann Startnummern zu drucken, die noch heute bei Rad- und Weltcuprennen verwendet werden.

Wie Sie sehen, hat es in Melchnau  immer Leute, wie Jakob Käser oder die vier Landwirte, gegeben, die etwas wagten und Erfolg hatten. Es gab aber auch Verlierer wie die zwei Schuhfabriken, die schliessen mussten.

Gastronomie: Seit jeher isst man in Melchnau gut, früher Forellen aus dem Dorfbach. Wir assen im Gasthof Löwen Rahmschnitzel, Wels, Braten, Gemüse für 21 bis 15 Franken. Alles sehr fein gekocht vom Wirt Ernst Eichenberger. Nach dem Mittagessen fuhren wir über Gondiswil, Huttwil nach Affoltern, wo wir in der Schaukäserei den Ausflug beendeten.

Bericht: Hansueli Aeschlimann

Chauffeure: Alfred Schneider, Bruno Kiener, Fritz Schwarz, Kurt Straub, Walter Marmet. Teilnehmer: Alfred Reber, Udo Schmid, Josef Scherrer, Christian Steiner, Pius Schumacher, Willy Gammeter, Willy Ammann, Kurt Haldimann, Jacques  Gräub, Hans Habegger, Heinz Habegger

JURAworld vom 16.3.2017

Um 10.00 treffen wir bei der Firma Jura in Niederbuchsiten ein. Wir beginnen mit einem Begrüssungskaffee mit Croissants. Eine Assistentin teilt uns in zwei Gruppen ein. Scheiden tut weh! Beim Walk of Fame machen wir Fotos mit Roger Federer, dann geht’s in die automatische Ausstellung mit Robia. Die Geschichte des Kaffees wird mit einer Ausstellung und Videos näher gebracht.

Die Firma Jura wurde 1931 gegründet. Sie produzierte zuerst Haushaltungsgeräte. Der Durchbruch gelang ihr vor zwanzig Jahren mit der Kaffeemaschine Impressa.

Das Mittagessen nahmen wir in der Sonne in Niederbuchsiten ein. Die meisten assen gefüllten Schweinebraten oder Schnippo. Sehr fein gekocht und nicht zu teuer.

 

Wir danken Erwin Studer für Organisation und den Chauffeuren. Teilnehmer: Walter Hari, Kurt Haldimann, Fritz Schwarz, Walter Marmet, Rolf Lüthi, Christian Steiner, Hansueli Aeschlimann, Heinz Habegger, Fredy Reber, Fredy Blindenbacher, Jens Langsch, Udo Schmid. Chauffeure: Erwin Studer, Bruno Kiener, Hans Lehnherr, Fredy Schneider.

ewb Bern, Energiezentrale, vom 16.11.2016

17 Senioren nahmen an der Besichtigung teil. Benützung ÖV. Organisation Bruno Kiener.

Die neue Energiezentrale wurde 2012 in Betrieb genommen. Sie sieht wie ein Frachtschiff aus, ist 300 m lang. Es wird Kehricht von 30 Gemeinden und Holz (Schnitzel)  verbrannt, in Strom und Fernwärme umgewandelt. Abnehmer der Fernwärme:  Inselspital, Uni, Bundeshaus, Bahnhof Bern. Zur Überbrückung im Winter wird das Gas- und Dampf-Kombikraftwerk zugeschaltet. 40% der Raumkapazität wird von der Rauchgasanlage eingenommen. Die interessante Führung mit Hrn Trösch dauerte fast 2 Std. Er machte 20 Minuten Überzeit, lobte uns als lebhaften, interessierten Verein.

Zum Abschluss gönnten wir uns eine Pizza bei den „tre Fratelli“ an der Laupenstasse 17.

Teilnehmer: Walter Hari, Hansueli Aeschlimann, Fredy Reber, Fredy Schneider, Alfred Blindenbacher, Kari Hossmann, Willy Gammeter, Kurt Straub, Jacques Gräub, Josef Scherrer, Rolf Lüthi, Walter Marmet, Jens Langsch, Hans Lehnherr, Fritz Schwarz, Heinz Habegger, Bruno Kiener.

Ausflug ins Museum für Uhren und mechanische Musikinstrumente MUMM vom 19. Oktober 2016

Organisation: Karl Hossmann, Bilder: Jochen Schäfer, Karl Hossmann
Teilnehmer: Karl Hossmann, Bruno Kiener, Pius Schumacher, Alfred Reber, Jacques Gräub, Fritz Schwarz, Udo Schmid, Kurt Haldimann, Jochen Schäfer, Hans Lehnherr, Josef Scherrer, Christian Steiner, Hans Habegger, Kurt Straub, Jens Langsch, Alfred Blindenbacher, Rolf Lüthi, Walter Marmet

Das Museum:
„In den historischen Räumen des Wichterheer-Gutes in Oberhofen am Thunersee sind Uhren und mechanische Musikinstrumente unterschiedlichster Machart und Epochen ausgestellt. Das mittelalterliche Rebgut war vom 13. Jahrhundert bis 1948 im Privatbesitz grosser Berner Familien. Das Haupthaus wurde 1518 errichtet und ist in seiner Substanz trotz mehrerer Umbauten im Wesentlichen erhalten geblieben.“

Philosophie Restaurant Schloss, Oberhofen:

„Wir denken jung, frisch und frech und versuchen nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen.“

Das Wetter zeigte sich etwas besser als erwartet, das heisst kein Regen und sogar ein paar Sonnenstrahlen. Allerdings war es, zumindest auf dem Schiff recht kalt.

Nach der halbstündigen Wanderung dem Thunersee entlang unter herbstlich gefärbten Bäumen und einer kurzen STI-Busfahrt kam der Kafihalt im Restaurant Kreuz, Oberhofen gerade recht.

Der Empfang im MUMM, dem Museum für Uhren und mechanische Musikinstrumente, war herzlich. In zwei Gruppen wurden wir von zwei äusserst engagierten Damen, Frau Matter und Frau Ritschard, durch das Museum geführt. Sie erklärten höchst interessante Details und erzählten spannende Geschichten zu den Ausstellungsobjekten, also den alten Uhrwerken, den Turm-, Wand-, Taschen- und andern Uhren, sowie den Drehorgeln, den Musikdosen und den automatischen Klavieren. Da kann man noch sehen, wie es funktioniert, welche Handarbeit und Technik dahintersteht und wie kunstvoll die Produzenten dieser exklusiven Sammlerstücken gearbeitet haben. Im gemütlichen Museumszimmer inmitten von uralten Uhren einen Apéro zu geniessen gehört zu den speziellen Erlebnissen.

Die kleine Wanderung durch den wunderschönen und sehr gepflegten Schlosspark machte Appetit, die Sigriswiler BIO-Alpschweinwurst an Zwiebelsauce mit Stock und Karotten schien allen zu schmecken, der rote Oberhofner war gut, dürfte aber noch ein wenig kräftiger sein. Im Restaurant, dreiseitig umgeben von Glas und somit mit bester Sicht aufs Schloss, den Thunersee und die Berge fühlt man sich fast wie draussen.

Mit dem Schiff nach Thun rundete den Ausflug ab, ausklingen liessen wir diesen bei einem Bier in der Krone in Rubigen.

Fazit: Ein interessanter Ausflug mit spannenden Einblicken in alte Techniken und einem speziellen Restaurant in der wunderschön herbstlich gefärbten Umgebung des Thunersees.

Reiseleiter: Kari Hossmann

Velotour Rubigen – Oberdiessbach vom 21.9.2016

Organisation Bruno Kiener. 14 Teilnehmer, 6 mit Velos, 8 mit E-Bikes. Strecke 38 km.

Wir starten um 10.00 beim Denner-Kreisel auf dem Coop Parkplatz. Ziel ist das Pflegeheim Kastanienpark in Oberdiessbach. wo wir zum Mittagessen angemeldet sind. Nach einem Kaffeehalt beim Golfplatz Kiesen fahren wir über Oppligen, Brenzikofen zum Pflegeheim, das bis 2009 ein Spital war. Während dem Umbau bis 2014 war Bruno Kiener Präsident der Baukommission. Der Kastanienpark hat 76 Einzelzimmer und einen Garten für Demente. Wir geniessen das feine Essen und fahren über Freimettingen, Ursellen, Tägertschi, Trimstein nach Rubigen zurück. Trotz den E-Bikes hielten die Velofahrer sehr gut mit. Wir danken Bruno für die super Organisation.

Teilnehmer: Bruno Kiener, Kari Hossmann, Fredy Reber, Fredy Schneider, Christian Steiner, Fredy Blindenbacher, Walter Hari, Jens Langsch, Udo Schmid, Kurt Straub, Kurt Haldimann, Jacques Gräub, Hansueli Aeschlimann

Reiseleiter: Bruno Kiener / Bericht : Hansueli Aeschlimann

Flusskraftwerk Hagneck vom 17.8.2016

Vor zwei Jahren besuchte ich mit der Kapo das Kraftwerk und suchte einen Termin für uns Senioren. Auf die Einladung haben sich 21 Mann sich angemeldet. Für das Mittagessen war es schwierig eine geeignete Wirtschaft zu finden. Den meisten Wirten waren wir als Gruppe zu gross oder es wurde für Hamme mit Kartoffelsalat Fr. 30.– verlangt.

Kraftwerk

Das 1898 gebaute Kraftwerk Hagneck ist eines der ältesten Wasserkraftwerke der Schweiz und ein Baudenkmal von nationaler Bedeutung. Bereits 1996 begannen die BKW und Energie Service Biel, die Neukonzessionierung des Werks zu planen. Die Bauarbeiten begannen im Juli 2011 – und nach vierjähriger Bauzeit war es so weit: Im Oktober 2015 startete das Wasserkraftwerk. Das neue Werk liefert 40 Prozent mehr Strom als das alte.

Rundgang

Um 10.00 wurden wir im Besucherzentrum von den Herren Steiner und Wenk begrüsst und mit einer Dia-Schau auf den Rundgang vorbereitet. Herzstück der Juragewässerkorrektion 1867 – 1891 war der 8 km lange Hagneckkanal von Aarberg nach Hagneck. Im Gegensatz zum Nidau-Büren-Kanal, wo es sich um eine eigentliche Flusskorrektion handelte, entstand ein völlig neuer künstlicher Fluss mit dem Kraftwerk. Beeindruckt hat uns das Wehr mit dem Rechen, den zwei Kaplan Turbinen, die Anlage für den Schiffstransport, die Fischtreppen in den Hagneckkanal mit Lockströmungen und Zählbecken. Das Hagneckdelta wurde renaturiert, der Auenwald ist nicht mehr öffentlich zugänglich. Das alte Werk soll als Technik-Museum erhalten bleiben. Wir danken den Führern für die hoch interessanten Ausführungen.

Zahlen und Fakten

Im Bielersee gibt es 37 Fischarten. Energieproduktion 107,4 GWh. Damit werden 30 685 Haushalte mit Strom versorgt. Stromproduktion in der Schweiz: Laufkraftwerke 26,2 %. Speicherkraftwerke 32,5 %. Kernkraft 35,8 %. Neue erneuerbare Energien 2,95 %.

Mittagessen: Restaurant „Brücke“ Hagneck. Fr. 22.–. Schnipo. Ambiente: grosser Speisesaal mit Sicht auf den Kanal

 

Teilnehmer: Bruno Kiener, Jochen Schaefer, Heinz Habegger, Pius Schumacher, Josef Scherrer, Walter Hari, Judo Schmid, Alfred Reber, Kurt Haldimann, Rolf Lüthi, Christian Steiner, Erwin Studer, Fritz Schwarz, Alfred Blindenbacher, Alex Zaugg, Fredy Schneider, Hans Habegger, Kurt Straub, Hansueli Aeschlimann. Jacques Gräub, Jens Langsch.

Wir danken den Chauffeuren Walter Hari, Heinz Habegger, Bruno Kiener, Fritz Schwarz, Fredy Schneider.

Der Reiseleiter Hansueli Aeschlimann

Creux du Van vom 20.7.2016

Mit drei Autos fahren wir ins Val-de-Travers nach Travers zur Asphaltmine. Bis 1986 wurde hier Asphalt abgebaut. Die Mine und das Museum kann besichtigt werden. Führungen ab 10.00 unter Voranmeldung. Wir trinken einen Kaffee und fahren nach Môtiers zum ehemaligen Kloster St. Pierre, wo sich seit 1829 die Firma Mauler, Schaumweine, befindet. Wir testen drei Weine, am besten gefiel der Rosè Demi-sec.

Um 11.30 sind wir auf dem Creux du Van, Parkplatz Soliat. Der Felsenkessel ist mit einem Steinwall abgeriegelt. Wir sehen keine Gemsen, aber den Bielersee. Der Verkehrsverein bietet gratis Liegestühle an und verteilt Ansichtskarten. Wir schicken eine an Urs Holzer. Im Restaurant Soliat stauen sich die Leute an der Bar. Wir fahren zum Restaurant Les Petites Fauconnières, essen Röschti mit Wurst und Käseschnitten, einige probieren Absinth. Bewertung: Alpwirtschaft, schöner Aussenbereich, Essen gut, aber zu lange Wartezeit.

Val-de-Travers

Heimat des Absinth. Gebrannt aus dem Wermutskraut (Artemisia Absinthium). 1008 – 1999

Absinthverbot durch Volksabsimmung. Das heisst: Herstellung, Handel und Verkauf waren verboten, trinken erlaubt. Heute gibt es zahlreiche Destillerien. 1770 erste Uhrenfabrik in Fleurier. 1860 Bahn Pontarlier – Les Verriéres – Neuenburg.

Am Neuenburgersee machen wir Halt im Hafen von Bevaix. Ein Chauffeur verfehlte den Hafen und landete in St. Blaise. Ein heisser Tag ging um 17.30 im Bistro Rubigen zu Ende.

Wir danken den Fahrern Jens Langsch, Bruno Kiener und Fredy Schneider. Teilnehmer: Kurt Straub, Kurt Haldimann, Walter Hari, Christian Steiner, Fritz Schwarz, Walter Marmet, Jochen

Schaefer, Willy Gammeter, Udo Schmid.

Der Reiseführer Hansueli Aeschlimann

Diemtigtal Springenboden vom 22.6.2016

Mit Privat-PWs fahren wir ins Diemgtigtal bis Rothbad, es liegt direkt am Weg von Horboden auf den Springenboden. Von hier wandern wir auf dem Schwingerweg zum Springenboden. Der Weg ist ein Projekt des Regionalen Naturpark Diemtigtal in Zusammenarbeit mit der örtlichen Bevölkerung und Fachleuten aus verschiedenen Schwingerkreisen. Das Diemtigtal hatte drei Schwingerkönige. Der erste war Karl Dubach, er war mit Hans Lehnherr verwandt. Schwingerkönig bleibt man für die Ewigkeit. Auf Tafeln und im „Pavillon der Schwingerkönige“ mit Requisiten, wie dem naturgetreuen Holz „Muni„ Arnold“ aus Frauenfeld, wird über das Schwingen berichtet. Wir geniessen die herrliche Landschaft, wo die Bauern nach dem Regen mit Heuen beginnen.

Um 12.00 erreichen wir das Restaurant Springenboden. Hans Lehnherr hatte auf 13.00 das Mittagessen bestellt. Ambiente: grosse Terrasse, gemütliche Gaststube. Essen: grosse Teller Schnitzel, Steak, Cordonbleu, für 75-jährige zu viel. Note: sehr gut. Nach dem Essen beantworten wir Fragen zum Schwingen für einen Wettbewerb (zu gewinnen sind zwei Nachtessen für zwei Personen in der Region) und gehen auf der normalen Strasse zurück zum Parkplatz.

Hans wusste viel über das Diemtigtal, da seine Verwandtschaft noch heute dort wohnt. Wir danken ihm für seine Erzählungen und die Organisation.

Teilnehmer: Hans Lehnherr, Bruno Kiener, Kari Hossmann, Chauffeure. Udo Schmid, Erwin Studer, Kurt Straub, Walter Hari, Jochen Schaefer, Christian Steiner, Alfred Reber, Willy Gammelte, Hans Heberger, Hansueli Aeschlimann

 

Ziegelei Rapperswil vom 18.5.2016

Wir fahren mit 17 Mann nach Rapperswil. In der Ziegelei werden wir von Herrn Leu empfangen. Im Besucherraum wird die Fabrik mit einem Film vorgestellt. Die Ziegelei wurde 1918 von Louis Gasser gegründet. Die Firma wird von der dritten Generation geführt. Sie heisst heute Gasser Ceramic. An fünf Standorten in der Schweiz werden Tonwaren hergestellt. Mit dem Solarziegel ist ihr ein grosser Wurf gelungen. Er lässt sich unauffällig in Steildächern eingliedern.

Werkbesichtigung

Der Standort Rapperswil ist ideal, hier lagern verschiedene Tonvorkommen. Der Ton (Lätt) wird mit Baggern abgebaut, direkt in Fabrik gefahren, gemischt, aufbereitet und zu Backsteinen und Ziegeln gepresst. In einem riesigen Ofen wird das Material im 24 Stundenbetrieb gebrannt. Herr Leu gelang es, uns für Backsteine, den ältesten Baustoff der Welt, zu interessieren.

Frienisberg

Im Hirschen beim Wohn- und Pflegeheim Frienisberg nahmen wir das Mittagessen ein. Bewertung: Tagessuppe, kleiner gemischter Salat, Kalbsadrio mit Zwiebelsauce, Romanesco-Gemüse gut angerichtet für Fr. 14.50. Note sehr gut. Um 14.00 fuhren wir zum Parkplatz im Wislerenwald und wanderten zum Chutzenturm. Der Turm wurde am 26. Juni 2010 als ein Projekt von regionaler Bedeutung eingeweiht. Er ist 45 m hoch, wurde von der Fachhochschule Architektur, Holz und Bau, in einem internen Wettbewerb entwickelt. Die Variante „Stage“ hat zur Gründung des Vereins Chutzenturm geführt. Der Holzturm wird vom Verein und der Einwohnergemeinde Seeberg unterhalten. Den Turmbesuchern will man einen Ausblick auf die „ halbe Schweiz“ ermöglichen. Leider war das Wetter trüb, man sah nur bis nach Bern.

Den lehrreichen Tag beendeten wir in der Krone. Wir danken Christian Steiner für die super Organisation. Gedankt sei auch den Chauffeuren, ohne sie wäre der Ausflug nicht möglich gewesen.

Chauffeure: Christian Steiner, Bruno Kiener, Kurt Straub, Fredy Blindenbacher, Fredy Schneider. Teilnehmer: Walter Hari, Kurt Haldimann, Udo Schmid, Jacques Gräub, Walter Marmet, Jochen Schaefer, Hans Lehnherr, Willy Gammeter, Pius Schumacher, Erwin Studer, Hansueli Aeschlimann

Besuch Schaukäserei, Schloss und Gigermuseum in Greyerz vom 20. April 2016

Organisation: Karl Hossmann, 15 Teilnehmer, 4 Fahrzeuge

„Mitten im Ursprungsgebiet, nahe der Alpweiden am Fusse des Schlosses Greyerz, kann in der Schaukäserei „La Maison du Gruyère“ verfolgt werden, wie der Le Gruyère AOP hergestellt wird.“

„Ein mittelalterliches Bilderbuchstädtchen auf einem kleinen Hügel mit Schloss und Museen: In Gruyères treffen 800 Jahre regionale Geschichte und Kultur auf Oscar-gekrönte Aliens.

Bei wunderbarem Wetter fand sich eine Gruppe von 14 ausflugsfreudigen Männerriegelern beim Bahnhof Rubigen ein. Ein weiterer Teilnehmer stiess dann in Greyerz noch zu uns.

Nach der langen Fahrt stärkten wir uns mit einem Kafi im Restaurant der Schaukäserei, fassten dann die Audiogeräte und liessen uns die Herkunft und Herstellung des weltberühmten Greyerzers erklären. Zuschauen konnten wir auch, wie die geronnene Milch fast ohne Eingriff der anwesenden Käser in die Formen abgefüllt wurde. Es entstehen so Käselaibe von etwa 35 kg.

Nach der kleinen Wanderung zum Dorf hinauf liessen wir uns in der skurilen Giger-Bar einen Apéro servieren. Die Käseschnitte im Restaurant Chalet kam leider nicht an eine Walliser Käseschnitte heran, besser haben es diejenigen getroffen, die sich Älplermagronen servieren liessen.

Die Multimediaschau und die anschliessende Schlossführung zeigten in eindrücklicher Weise die Geschichte von Greyerz. Leider konnten nur 14 Männer diese spannenden Vorträge geniessen, doch muss man meiner Meinung nach bei solchen Anlässen mit Verlusten rechnen ;-).

Wieder vollzählig war auch das Giger-Museum für einige einen Besuch wert, andere genossen ein Bier im schönen Städtchen.

Nach der etwas mühsamen Heimfahrt wegen Stau um Bern liessen wir den Ausflug bei einem Bier im Bistrotto ausklingen.

Fazit: Ein auch dank dem guten Wetter interessanter Ausflug mit spannenden Einblicken in unterschiedliche Themen des schönen Greyerzerlandes.

Ein herzliches Danke geht an an die Chauffeure Alfred Schneider, Bruno Kiener, Alfred Blindenbacher und Kari Hossmann.

Paraplegikerzentrum Nottwil, Mittwoch, 16. März 2016

Organisation: Schneider Alfred, Kleinhöchstetten

21 Teilnehmer, 4 Fahrzeuge

Auszug aus der Webseite des Paraplegikerzentrums:

„Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) wurde 1975 von Guido A. Zäch gegründet. Die Schweizer Paraplegiker-Gruppe mit Sitz in Nottwil (LU) umfasst ein Leistungsnetz für Querschnittgelähmte. 1.8 Mio. Personen sind Mitglieder der Gönner-Vereinigung der Stiftung. Die Stiftung hat ca. 1400 Mitarbeiter.

Aufgaben:

Die Schweizer Paraplegiker-Gruppe trägt ein Leistungsnetz für Menschen mit Querschnittlähmung – von der Erstversorgung bis ans Lebensende. Ziel ist die ganzheitliche Rehabilitation und die Rückkehr der Betroffenen in Familie, Beruf und Gesellschaft. Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung unterstützt Einrichtungen wie das Schweizer Paraplegiker-Zentrum, die Schweizer Paraplegiker-Forschung, das Institut für Rettungsmedizin (SIRMED), Orthotec, und ParaHelp. Die Stiftung fördert die Interessen der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung, dem Dachverband der 27 regionalen Rollstuhlclubs der Schweiz. Die Stiftung leistet Direkthilfe-Beiträge an den Umbau von Fahrzeugen, hindernisfreien Wohnraum und Arbeitsplätzen, an Aus- und Weiterbildung, Hilfsmittel, und übernimmt ungedeckte Spital- und Pflegekosten, die sich auf Behandlungen im Schweizer Paraplegiker-Zentrum beziehen. Die Stiftung unterstützt Institutionen, die sich für die Belange von Menschen mit Querschnittlähmung einsetzen. Mitglieder der Gönner-Vereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung erhalten im Falle einer unfallbedingten Querschnittlähmung mit permanenter Rollstuhlabhängigkeit eine Gönner-Unterstützung.“Bei eher unfreundlichem Wetter fand sich eine grosse Gruppe interessierter beim Bahnhof Rubigen ein.

In Nottwil angekommen, staunten die meisten nicht schlecht, wie riesig das Zentrum ist. Eine grosse Tiefgarage für hunderte von Autos war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Zum Glück fanden sich noch 4 freie Plätze für unsere Autos. Nach gemütlichem Kafi, angeregten Gesprächen und einem feinen Mittagessen durften wir uns in den Kinosaal begeben. Ein querschnittgelähmter junger Mann im Rollstuhl referierte kurz aus dem Leben des Zentrums und der Patienten und beantwortete Fragen. Im sehr eindrücklichen Film wurde die Situation dreier Betroffenen dargestellt, die durch unterschiedliche Unfälle (Sport, Strassenverkehr usw.) zu Schäden im Rückenmark gekommen waren und somit bis ans Lebensende gelähmt sein werden. Beinahe zu Tränen rührten die Anstrengungen dieser Patienten, trotz der Behinderung wieder in ein einigermassen erfülltes Leben zurückkehren zu können.

Im Anschluss an den Film durften wir das Zentrum geführt besichtigen. Eindrücklich war es zu sehen, wie überall mit Therapien Patienten behandelt wurden, seien es Kraft- oder Bewegungsübungen, sowohl für die Patienten wie für die Therapeuten eine riesige Herausforderung. Ein umgebautes Auto (VW) zeigte die Möglichkeit, wie Behinderte mobil bleiben können. Eine Werkstatt für Rollstühle erinnerte eher an eine Velowerkstatt, sind doch dort auch die von Heinz Frei benutzten Rennrollstühle zu sehen.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto und der Heimfahrt liessen wir den Ausflug bei einem Bier im Bistrotto ausklingen.

Ein herzliches Danke geht an Alfred Schneider für die Organisation sowie an die Chauffeure Jens Langsch, Hans Lehnherr, Alfred Schneider und Bruno Kiener.

Illusoria-Land vom 19.11.2015

Das Illusoria-Land des Künstlers Sandro del Prete befindet sich seit April 2014 in Hettiswil im Hotel Kreuz. Wir erlebten eine faszinierende Ausstellung über Sinnestäuschungen mit Bildern, Licht- und Lasereffekten. Getäuscht wurden wir auf dem Steg im Lichttunnel, mancher hielt sich krampfhaft am Geländer um nicht abzustürzen. Eine blinde Frau führte uns in den Darkroom, bei völliger Dunkelheit servierte sie einen Sirup. Hans Lehnherr und eine Japanerin mit Freund verloren dort für kurze Zeit die Orientierung. Nach 2 Stunden tranken wir in der Gaststube ein Bier.

Teilnehmer: Hans Habegger (Organisation), Bruno Kiener (Chauffeur), Jens Langsch (Chauffeur), Kari Hossmann, Fritz Schwarz, Alfred Reber, Alfred Schneider, Alfred Blindenbacher, Kurt Haldimann, Udo Schmid, Rolf Lüthi, Hansueli Aeschlimann.

Lauenensee vom14.10.2015

Bei Hochnebel fahren wir ins Oberland, in der Hoffnung, dass sich das Wetter am Lauenensee bessert. Um 11.00 sind wir im Hotel Alpenland in Lauenen und besprechen beim Kaffee das weitere Vorgehen. Eine Gruppe fährt zum See, die andere wandert zur Wirtschaft am See, wo wir uns zum Mittagessen treffen.

Am See scheint die Sonne, den Fotografen gelingen schöne Aufnahmen. Die Rundwanderung um den See beträgt ca. 40 Minuten durch flaches Gelände. Er wird uns wie Kuno Lauener in guter Erinnerung bleiben. Wussten Sie wer den Text zum Lauenensee schrieb? Es war Georges Müller von den Span.

Die Bewertung des Mittagessens: Note 8, für ein Bergrestaurant gut. Für uns war ein Tisch reserviert, um 13.00 war die Gaststube randvoll. Service: besser als im Justistal. Um 15.00 traten wir die Rückfahrt durch das Simmental an.

Wir danken Willi Gammeter für die super Organisation sowie den Chauffeuren Christian Steiner, Kari Hossmann und Bruno Kiener.

Teilnehmer: Jochen Schaefer, Rolf Lüthi, Walter Hari, Kurt Haldimann, Udo Schmid, Fritz Schwarz, Kurt Straub, Fredi Reber, Hansueli Aeschlimann, Willi Gammeter

Das Artilleriewerk Waldbrand und die röhrenden Hirsche im Justistal Mittwoch, 16. September 2015

Teilnehmer: Jens Langsch (Auto 8 Pl.), Udo Schmid, Kurt Straub, Fritz Schwarz, Christian Steiner, Kurt Haldimann, Bruno Kiener (Auto 5 Pl.), Hansueli Aeschlimann, Alfred Blindenbacher, Willy Gammeter, Hans Habegger, Alfred Reber, Karl Hossmann als Reiseleiter.

 

Um 13.00 Uhr konnten wir mit zwei Autos und 13 Männer bei Regen losfahren. Dass wir trotz Regenwetter den Ausflug in die Festung Waldbrand und ins Justistal zu den röhrenden Hirschen in Angriff nahmen, zeigt unser Vertrauen in den Wetterbericht, der Föhnsturm und blauen Himmel für den späteren Nachmittag vorausgesagt hatte.

Bereits kurz nach Thun hörte der Regen auf und immer mehr blaue Löcher zeigten sich zwischen den Wolken.

Artilleriefestung Waldbrand

Pünktlich um 14.00 Uhr hörten wir uns beim Eingang zur Festung die einleitenden Worte unseres kundigen Führers Fritz Dauwalder an. Die Festung, erbaut im zweiten Weltkrieg (1941 – 1942), wurde mehrmals verändert und neuen Anforderungen angepasst. Mit der Umsetzung der Armee 95 wurde dieses gewaltige Festungswerk desarmiert und am 31.12.1998 ausser Dienst gestellt. Heute betreibt eine private Käuferschaft die Festung als Museum, sämtliche Informationen zur und über die Festung findet man im Internet unter www.festung-waldbrand.ch. Nach 2 ½ Stunden höchst interessanter Besichtigung im mit 10 Grad nicht gerade warmen Bergesinnern genossen wir die warme Sonne hoch über dem Thunersee.

Justistal

Nach einer kurzen Fahrt auf schmaler Strasse erreichten wir über Grön beim Punkt 1254 im Justistal die Brätlistelle. Mit dem Feldstecher bei Justistaler Käse, Brot und Bier die Hirsche beobachtend liessen wir uns von den letzten Sonnenstrahlen wärmen und konnten bereits erste röhrende Hirsche hören. Diese liessen sich leider nicht sehen, sie schickten immerhin die Damen mit der Jungmannschaft vor unsere Linsen und Objektive, sie wurden ausgiebig begutachtet.

Unentwegte nahmen nun die letzte Strecke vor dem Nachtessen unter die Füsse, eine ungefähr halbstündige Wanderung durch das wunderschöne Justistal.

Nachtessen

Gegen 19.00 Uhr versammelten wir uns alle vor dem Beizli Gross Mittelberg in Erwartung einer berglerischen Gastfreundschaft und einem Nachtessen mit Hauptgang Hirsch. Die Wirklichkeit sah dann leider etwas anders aus. Wir bemerkten sofort, dass da nicht Hirsch, sondern Fondue aufgestellt werden sollte. Zuerst versuchte der Wirt, den bestellten Hirsch zu leugnen, was aber ganz klar widerlegt werden konnte. Nach einer Stunde! warten bei Wein, Brot und Kirsch kamen endlich die Fonduepfannen auf den Tisch. Das Fondue war wirklich sehr gut, aber sicher nicht das weltbesste, wie vom Wirt angekündigt.

Drei Tatsachen haben den Abend mit Nachtessen doch noch einigermassen gerettet.

  1. Die Flexibilität der Männerriegeler, sie fanden sich mit der Menueumstellung ohne Umstände zu machen ab, dafür gebührt ihnen ein grosses Danke.
    2. Das Wetter meinte es tatsächlich sehr gut mit uns, konnten wir doch statt drinnen in der kleinen Stube draussen essen ohne allzu sehr zu frieren, und das Mitte September auf 1300 Meter über Meer, dem Föhn sei Dank.
    3. Die Herren Hirsche liessen sich dann doch noch intensiv hören, leider wegen der Dunkelheit nicht mehr sehen, trotzdem auch diesen vielen Dank.

 

Um etwa 22.00 Uhr in Rubigen sicher angekommen, dafür bedanken wir uns bei den beiden Chauffeuren Bruno Kiener und Jens Langsch ganz herzlich.

Der Reiseleiter Kari Hossmann

Wanderung Mt Soleil vom 20.8.2015

Diesen Ausflug hatte ich per Internet geplant. Mit drei kleinen Abweichungen von der Route hatte dies dank den Chauffeuren auf die Marschtabelle keinen Einfluss. Um 10.00 erreichten wir das Chalet Mt Crosin, dort versorgten wir uns mit Prospektmaterial. Neun Kameraden entschieden sich für die Wanderung Sentier des Monts, die andern fuhren zum Solar-kraftwerk Mt. Soleil, wo wir uns treffen wollten.

Der Weg führte die Wanderer an Windturbinen, an einsamen Bauernhöfen, wo man Pferdekutschen mieten kann und an Kuhweiden vorbei. Nach 1 Std. 45 Min. trafen wir die Kameraden bei der Brätlistelle, wo wir uns aus dem Rucksack verpflegten. Pech hatte Jochen, denn die Sohle löste sich vom Schuh. Es ist deshalb ratsam, Wanderschuhe alle zwei Jahre zu wechseln. Nach der Besichtigung des Kraftwerks fuhren wir zur Auberge chez L‘Assesseur, deutsch zum Gerichtsbeisitzer, zum Dessert. 1786 war der Assesseur Jean-Pierre Nicollet Eigentümer und Bewohner der ehemaligen Métairie, genannt „La Joab“.Die Höfe wurden ab 1536 von vertriebenen Wiedertäufern besiedelt. Um 15.00 verliessen wir diesen Kraftort und schauten in Courtelary bei Camille Bloch vorbei. Viele deckten sich mit Ragusa ein. Um 17.00 ging ein schöner Tag bei Öttu zu Ende.

Teilnehmer: Kurt Straub, Kurt Haldimann, Jochen Schaefer, Udo Schmid, Willy Gammeter, Pius Schumacher, Alex Zaugg, Rolf Lüthi, Alfred Blindenbacher. Chauffeure: Bruno Kiener, Walter Hari, Hans Lehnherr, Kari Hossmann.

Der Reiseleiter Hansueli Aeschlimann

Schwarzsee vom 15.7.2015

Erwin Studer kann beim Bahnhof Rubigen den ältesten Männerriegeler Jochen und den „Spanier“ Jens begrüssen.

Wir fahren mit den Autos über Schwarzenburg zum Schwarzsee. Im Hotel Gypsera warten wir auf Gipfeli und fahren mit der Kaisereggbahn für Fr. 30.00 mit Mittagessen zum Bärghuus Riggli, um 12.30 haben wir Plätze reserviert. Wir machen eine Rundwanderung zur Riggisalp, bei der ersten Wirtschaft gehen wir achtlos vorbei, die zweite ist zu weit entfernt, beim Berghuus passts. Es gibt falsche Cordonbleu aus Fleischkäse, Schinken und Käse, das Ganze paniert. Wegen der grossen Hitze holen wir die Getränke selber. Nach dem Essen wandert eine Gruppe zur Talstation, die andere nimmt die Bahn und wandert um den Schwarzsee. Unterwegs sah die Gruppe mit Erwin eine Kuh kalbern! Um 16.00 fahren wir über den Gurnigel nach Rubigen zurück. Zum Abschluss versuchten wir in der Krone den Durst zu löschen.

Wir danken Erwin für die Organisation und Chauffeuren Jens und Bruno.

Teilnehmer: Erwin Studer, Jens Langsch, Bruno Kiener, Fritz Schwarz, Karl Hossmann, Hans Lehnherr, Udo Schmid, Hansueli Aeschlimann, Fredy Reber, Jochen Schaefer.

Pilatus vom 24.6.2015

Mit dem Auto fuhren wir über den Brünig nach Alpnachstad, dort bestiegen wir die Zahnradbahn auf den Pilatus. Oben angekommen, empfing uns dichter Nebel, auch die Alphornbläser bliesen ihn nicht fort.Trotzdem unternahmen wir eine Wanderung Richtung Tomlishorn, 2132 m, vier Mann erreichten den Gipfel, die andern blieben zurück. Wir trafen uns beim Hotel Pilatus Kulm. Kurt, Christian und Josef hatten noch nicht genug und bestiegen noch den Esel, 2118 m. Zum Mittagessen waren sie rechtzeitig zurück, sie assen Älpermakarone mit Öpfelmues. Auf der Rückfahrt lichtete sich der Nebel, in Alpnachstad war er weg. Im Bahnhofbuffet freuten wir uns, mit der steilsten Zahnradbahn der Welt gefahren zu sein.

Um 18.00 endete die Reise bei Öttu. Der nächste Ausflug führt zum Schwarzsee. Die Besichtigung des Flusskraftwerks Hagneck im August findet nicht statt. Es war kein passendes Datum mehr frei, dafür machen wir eine Wanderung von Wind- zu Solarkraftwerk, Mt Crosin zu Mt Soleil.

Teilnehmer: Kurst Straub, Willy Gammeter, Christian Steiner, Josef Scherrer, Hans Lehnherr,

Erwin Studer, Udo Schmid, Fredy Reber, Hansueli Aeschlimann. Chauffeure; Walter Hari, Fritz Schwarz, Bruno Kiener. Wir danken Bruno Kiener für die Organisation und den Chauffeuren für die schöne Fahrt.

Stadtbesichtigung Freiburg vom 20.5.2015

Bei tiefhängenden Regenwolken fahren wir (14 Mann) mit der Bahn nach Freiburg. In La Poya steigen wir aus und beginnen unsere Tour unter der Leitung von Josef Scherrer mit der Besichtigung der neuen Hängebrücke.

Wir wandern der Saane entlang an der alten Stadtmauer vorbei bis zur Mittelern Brücke. In der Auberge de L‘ Ange beim Berntor war es Zeit für einen Kaffee. Freiburg wurde 1157 gegründet, viele Gebäude aus dem Mittelalter mit gotischen Fassaden, wie die Kathedrale, Brücken und Teile der Stadtmauer mit Türmen sind erhalten geblieben. Über eine steile Gasse gelangen wir in die Altstadt, wo wir zu Mittag essen. Anschliessend besuchen wir die Kathedrale Saint Nicolas, sie wurde ab 1283 in mehreren Etappen erbaut, berühmt sind die Glasfenster. Freiburg wurde im 14. Jahrhundert durch den Tuchhandel reich und beschäftigte eigene Kunsthandwerker. Der 74 m hohe Turm wurde nur von Kurt Straub bestiegen. Auch ich hatte ein Erfolgserlebnis: Nach drei Augenoperation war mein Sehvermögen durch einen schwarzen Fleck gestört. Ich legte mich auf eine Kirchenbank und tröpfelte das Auge, als ich aus der Kathedrale trat, war der Fleck weg.

Der Besuch von Freiburg war eine Reise wert. Josef Scherrer verstand es, uns Geschichte und Kultur der Zähringerstadt näherzubringen. Wir danken ihm für seine Ausführungen und super Organisation. Teilnehmer: Josef Scherrer, Willy Gammeter, Udo Schmid, Pius Schumacher, Walter Hari, Jochen Schaefer, Rolf Lüthi, Fritz Schwarz, Christian Steiner, Hans Habegger, Erwin Studer, Fredy Schneider, Kurt Straub. Bericht: Hansueli Aeschlimann. Fotos: Jochen Schaefer

Besuch Velodrome Suisse in Grenchen vom 15.4.2015

Wir fahren über Büren, Arch direkt zum Velodrome. Nach einem Kaffee besichtigen wir die Rennbahn. Sie wurde 2013 eröffnet, ist 250 m lang, hat 1800 Sitzplätze auf der Tribüne und 1700 im Innenraum. Leider war nur ein Fahrer auf der Bahn. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Altreu zu den Störchen. Ca. 20 waren beim Brüten und klapperten mit den Schnäbeln. Noch ein Storchenwitz: “Mami, Mami, ist es wahr, dass mich der Storch gebracht hat?“ „Ja mein Kind.“ „Dann ist Papi impotent!“ Im Aff liessen wir uns auf Sofas nieder. Da keine Eiskaffees und Coupes serviert wurden, beschlossen wir, es auf dem Weissenstein zu versuchen. Gesagt getan, mit der Seilbahn fuhren wir auf das 1280 m über Meer gelegene Kurhaus. Erwin bestellte einen reichhaltigen Riesencoup. Wir genossen die Fernsicht und machten uns um 17.00 auf den Heimweg.

Bereits 2007 besuchten wir mit der Sesselibahn den Weissenstein, wanderten zur Wirtschaft Hinteren Weissenstein und assen Würste und Sauerkraut. Der Ausflug ging um 18.00 bei Öttu zu Ende.

Teilnehmer: Kurt Haldimann, Kurt Straub, Erwin Studer, Rolf Lüthi, Jochen Schaefer, Christian Steiner, Hans Lehnherr, Fredy Reber, Karl Hossmann, Udo Schmid. Chauffeure: Fredy Schneider, Fritz Schwarz, Jens Langsch, Bruno Kiener. Organisation: Hansueli Aeschlimann

Schneeschuhwanderung der Männerriege Rubigen
vom 18. März 2015 auf der Engstligenalp bei Adelboden

Teilnehmer: Aeschlimann Hansueli, Blindenbacher Alfred, Gammeter Willy, Hossmann Karl, Kiener Bruno, Langsch Jens, Reber Alfred, Schmid Udo, Schwarz Fritz, Steiner Christian, Studer Erwin

Mit diesen 11 Männerriegelern auf die Engstligenalp zum Schneeschuhlaufen, wahrlich eine Herausforderung.

Um diese zu meistern, waren zwei Rekognoszierungstage mit intensivem Rundumgipfelstudium, weitere geografische und historische Weiterbildungen, einige Stunden Arbeit am Computer zwecks Erstellung von Einladung, Teilnehmerlisten usw. und intensivem Durchforsten der Engstligenalp-Webseite nötig.

Nein, natürlich war es nicht schwierig, waren doch die Kollegen flexibel, Wetter und Schneeverhältnisse hervorragend und die Cordon bleu im Berghaus Bärtschi riesengross.

Aber der Reihe nach. Nach einer reibungslosen Fahrt mit drei Autos zur Talstation der Engstligenalpbahn und einer mühelosen Überwindung von rund 500 Höhemetern genossen wir bereits einen ersten Kafi mit Gipfeli auf der Terrasse des Berghotels Engstligenalp bei fürwahr prächtigem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Sofort hiess es, sofort Sonnencreme einreiben und Sonnenbrille aufsetzen.

Nach Vermittlung der Namen der wichtigsten Gipfeln rundum und einer im Ansatz nicht ganz fehlerfreien Instruktion zur Schneeschuhmontierung durch die Wanderleitung trennten sich drei reine Wanderer ohne Schneeschuhe von den ambitionierten Schneeschuhläufern und gingen ihres Weges. Die Schneeschuhläufer, darunter solche, die heute erstmals Schneeschuhe zu Gesucht bekommen hatten, machten sich auf Richtung Alp Rüebi. Nach einem flachen Stück und vor dem nicht ganz harmlosen und sehr steilen Aufstieg zum höchsten Punkt, es waren rund 100 Höhenmeter zu überwinden, trennten sich auch drei Schneeschuhläufer von der Gruppe ab und gingen ihres Weges, wollten sie doch die ersten Schneeschuherfahrungen nicht gleich an beinahe überhängenden Hängen machen! Für solche Fälle ist die Engstligenalp bestens vorbereitet, findet man doch überall gespurte Wege und bei den Verhältnissen, wie wir sie angetroffen haben, kann man problemlos auch querfeldein seine eigene Spur ziehen.

Da waren’s nur noch fünf mit Ambitionen auf die „grosse“ Tour. Den Aufstieg schafften wir in gemütlichem Tempo und kleineren Zwischenhalten problemlos, die herrliche Bergluft und oben eine kleine Stärkung aus Mutters Geheimapotheke machten es möglich. Auch war es unserem Witzeerzähler sogar im steilsten Stück noch möglich, einen zu erzählen, den er schon Langsch gern losgeworden wäre. In leichtem Auf und Ab, mit grandioser Sicht auf das Engstligental mit Adelboden, auf die winterlichen Gipfel rundum und mit dem totalen Überblick über die Engstligenalp mit ihren Attraktionen wie dem Igludorf, den Schlittenhunde auf ihrer Bahn, den Skipisten, den die tief im Schnee steckenden Alphütten und dem aus dem Schnee ragenden Lägerstein vernichteten wir die 100 Höhenmeter wieder. Nun hatten wir unser Ziel, das Berghaus Bärtschi vor Augen und es gab kein Halten mehr, fast ohne Pause fegten wir über die Ebene eben diesem Ziel entgegen.

Natürlich sahen wir schon von weitem, dass unsere Wanderer und die Schneeschuhkollegen der ersten Stunde den für uns reservierten Tisch an bester Lage bereits in Beschlag genommen und das wohlverdiente Bier griffbereit oder schon zur Hälfte leer vor sich hatten. Umso mehr sputeten wir uns bestellten unser Bier auch, unmittelbar nachdem wir unsere Utensilien, sprich Schneeschuhe und Stöcke, im bestens organisierten und bewachten Depot deponiert hatten. Sich auf der fast schon sommerlichen Sonnenterrasse im Kollegenkreis Bier, Cordon bleu und Kafi mit Vanille-Glace oder ähnliches zu Gemüte zu führen, nach einer prächtigen Wander- oder Schneeschuhwanderung, was gibt es schöneres?

Die Heimreise mit abschliessender Stärkung in Otto’s Bahnhof Bistro rundete den Ausflug ab.

Wir sind alle ein bisschen Stolz auf unsere Leistung und auf die Gesichtsbräune, die sich sicher einstellen wird. Mit anderen Worten, wir haben den Ausflug unter zufriedenen Kollegen und dank Wetterglück total geniessen können, und so freuen wir uns denn bereits auf den nächsten, der uns am 15. April auf den Mont Soleil führen wird.

Wir danken Kari Hossmann für die super Führung und den informativen Bericht. Die Senioren der Männerriege.

Murten vom 20.11.2014

Mit dem Besuch der Roland AG, bekannt für Zwieback und Knäckebrot, schlossen wir unsere Aktivitäten für 2014 ab. Um 10.00 werden wir im Besucherraum empfangen. Herr Kunz stellt uns die Firma vor, sie wurde 1939 gegründet, gehört heute nach vielen Wechseln zur Cornu-Gruppe, Hersteller von Blätterteigprodukten in Champagne. Von der Passerelle konnten wir die automatsche Herstellung der Backwaren verfolgen. Aus Teig wird ein Apérogebäck, wie Fluts, Bretzeli etc.

Das Mittagessen nahmen wir im Chesery (freiburgisch Käserei) ein, einem Restaurant mit Brocante. Ein Koch aus Rubigen kochte uns Waadtländer Saucisson mit Lauch und Kartoffeln, zum Dessert Meränge mit Doppelrahm und Kirsch, wirklich super! Nach den obligaten Gruppenaufnahmen vor dem Berntor traten wir die Rückfahrt an.Wir danken den Chauffeuren und Erwin Studer für die Organisation.

Teilnehmer: Hans Habegger, Udo Schmid, Bruno Kiener, Christian Steiner, Alfred Schneider, Alfred Blindenbacher, Alfred Reber, Walter Hari, Rolf Lüthi, Jochen Schaefer, Pius Schumacher, Fritz Schwarz, Hansueli Aeschlimann, Willi Gammeter, Hans Lehnherr, Alex Zaugg, Josef Scherrer

Besuch im Kieswerk Rubigen vom 16.10.2014

Bernhard Rothacher von der Firma Kästli begrüsst uns um 14.00 beim Eingang. Seit 50 Jahren werde in Rubigen Kies abgebaut. Das Material stamme aus dem Grimselgebiet, es wurde vom Aaregletscher hier abgelagert.

Mit riesigen Pneuladern wird der Wandkies abgebaut und mit Förderbändern zur Aufbereitung befördert. Dort wird er gewaschen und sortiert, grössere Steine werden gebrochen. In Silos gelagert, wird er im Betonwerk zu verschiedenen Baustoffen verarbeitet. Recycling wird bei Kästli gross geschrieben. Seit über 20 Jahren werden Materialien aus Rückbauten wieder aufbereitet und dem regulären Materialkreislauf zugefügt. Die Firma verfügt über 70 Lastwagen. Nach dem Rundgang bestiegen wir den 40 m hohen Siloturm. Die Sicht auf Rubigen war einmalig. In nächster Zeit wird vieles ändern, ein neues Betriebszentrum wird gebaut, Strassen im Werk verlegt und für die Zufahrt ein Kreisel erstellt. Die Kiesreserven hinter der Bahn werden durch die neue Unterführung erschlossen. Der Abbau wird sich später bis ins Schattholz erstrecken.

Wir danken der Firma Kästli für die Besichtigung und Bernhard Rothacher für die lehrreichen Ausführungen.

Anschliessend waren wir bei Marianne und Fredy Schneider im WM-Studio zum Essen eingeladen. Wir danken Fredy für die Organisation und Marianne für den feinen Bierbraten.

 

Teilnehmer: Bruno Kiener, Fritz Schwarz, Kurt Straub, Pius Schuhmacher, Hans Habegger, Udo Schmid, Jens Langsch, Walter Hari, Hansueli Aeschlimann, Walter Marmet, Rolf Lüthi, Hans Lehnherr, Heinz Niederhauser, Jochen Schaefer, Fredy Schneider, Alfred Reber, Alfred Blindenbacher, Christian Steiner

Bielersee vom 18.9.2014

Wir fahren mit dem Auto nach Twann. Im Tea Room Weber bereiten wir uns auf den Rebenweg nach Ligerz vor. Wir probieren einen „kalten Marronihund“, gemäss Frau Weber eine Schnitte nach Betti Bossi Rezept. Auf dem Weg durch die Rebberge beginnt es zu regnen. Gut gelaunt treffen wir nach einer Stunde im Rebbaumuseum Hof ein. Der „Hof“ (oder in französischer Sprache „Le Fornel“) wurde 1555 durch Rudolf von Ligerz erbaut. Thomas Stämpfli zeigt alte Geräte und führt uns in den Weinbau ein. Wie ein päpstliches Schreiben von 866 n. Chr. belegt, wird am Bielersee seit über 1000 Jahren Wein angebaut. Heute kultviert praktisch jeder der rund 80 Winzer seinen eigenen Chasselas und pflegt gleichzeitig Spezialitäten und Raritäten. Insgesamt haben am Bielersee über 40 Rebsorten eine Heimat gefunden.

Nach dem Apéro im Museum nehmen wir im Hotel Kreuz das Mittagessen ein. Mit der Bahn fahren wir nach Twann zurück. Um 16.00 geht bei Öttu ein unvergesslicher Tag zu Ende. Wir danken den Chauffeuren und Erwin Studer für die Organisation.

Teilnehmer: Bruno Kiener, Jens Langsch, Udo Schmid, Erwin Studer, Kurt Haldimann, Hans Habegger, Rolf Lüthi, Christian Steiner, Hansueli Aeschlimann, Alfred Reber, Alfred Schneider

Emosson vom 21.8.2014

Dieser Ausflug wurde von Hans Thuner organisiert. Die Reiseleitung übertrug er Kurt Straub.

 

Wir fahren um 07.27 mit der Bahn nach Martigny. Im Bahnhof orientiert uns Kurt über die Reise. Da 16 Senioren teilnehmen, bestimmt er Alfred Reber über die Aufsicht des Gepäcks, Alfred Blindenbacher ist verantwortlich, dass keiner verloren geht. Ohne Verluste treffen wir in Martigny ein. Wir machen einen Rundgang und sehen auf einem Kreisel den Teufel von Martigny. Um 09.43 fahren wir mit dem Mont-Blanc Express nach Finhaut, uns beeindruckt die Trientschlucht. Das Dorf war im 19. Jahrhundert als Ferienort für Engländer bekannt. Von dort gelangen wir mit dem Postauto zur Emosson-Staumauer. Sie wurde 1975 erbaut, ist 180 m hoch und hat eine Kronenlänge von 555 m. Die alte Mauer mit 79 m Höhe befindet sich heute im See. Wir laufen über das Bauwerk, geniessen das Hochgebirge und das Mittagessen. Die Serviertochter versteht nicht deutsch, sofort ist unser Reiseleiter zur Stelle, sonst hätte es mit der Bestellung der Bratwürste und Käseschnitten nicht geklappt. Wir fahren zurück nach Finhaut, in Les Marécottes wandert eine Gruppe nach Salvan, die andere besucht dort den Zoo und das Schwimmbad. Wir treffen uns in Salvan und treten die Heimreise an, um 18.00 sind wir in Rubigen.

Wir danken Kurt für die kompetente Reiseleitung. Wir verbrachten einen wunderschönen Tag im Wallis.

Teilnehmer: Kurt Straub, Bruno Kiener, Willy Gammeter, Pius Schumacher, Udo Schmid, Jens Langsch, Walter Marmet, Walter Hari, Kurt Haldimann, Hansueli Aeschlimann, Hans Habegger, Alex Zaugg, Hans Lehnherr, Alfred Blindenbacher, Alfred Reber, Christian Steiner

Lombachalp vom 17.7.2014

Um 09.00 fahren wir mit dem Auto nach Habkern, 1068 m über Meer. Wir schauen uns im Bergdorf um, das ehemalige Haus des Skiklubs Rubigen befindet sich neben dem Schulhaus. Es wurde vom Besitzer an einen Lokomotivführer in Interlaken verkauft. Auf dem Dorfplatz machen wir Gruppenaufnahmen mit dem Adler.

Wir fahren zur Lombachalp, Zone 1, zum Lägerstutz ins Jägerstübli. Dort verpflegen wir und besichtigen die Käserei, die von Frauen geführt wird. Nachher fahren wir in die Zone 2 des Naturschutzgebietes, Parkplatz Vorderer Nollen. Das heisst, Zonen mit ganzjährigem  Betretungsverbot und Wildschutzgebiet vom 1.12. – 7.8. Wir geniessen die schöne Landschaft unter dem Augstmatthorn. Um 15.00 machen wir uns auf dem Heimweg. Dieser Ausflug wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.  Die nächste Reise wird Kurt Straub organisieren.

Teilnehmer: Kurt Haldimann, Udo Schmid, Pius Schumacher, Walter Marmet, Alex Zaugg, Hans Lehnherr, Alfred Reber, Hansueli Aeschlimann. Wir danken den Chauffeuren Walter Hari, Alfred Blindenbacher, Bruno Kiener.

Le Locle vom 19.6.2014

Mit dem Auto fuhren über Neuenburg nach Le Locle, dort waren wir um 10.15 für den Besuch der unterirdischen Mühlen angemeldet. Die Führung erfolgte auf französisch und deutsch, was sich in die Länge zog. Im 17. Jahrhundert wurde Wasser in einem Kanal in die Kalksteinhöhle geleitet. Das 60 m hohe Gefälle wurde mit vier Wasserrädern ausgenützt, damit wurden eine Säge und Mühlsteine angetrieben. Das Aufkommen von Elektrizität führte zur Aufgabe der Mühlen, um 1980 wurden sie als  Schlachthaus benützt. 1973 begann man mit der Erforschung und der Wiederherstellung. 1992 konnte das Museum eröffnet werden

Anschliessend fuhren wir nach La Tourne, wo wir im Hotel der Familie Frédy Perrin Langue de Boeuf bestellten. Die Zunge  verging uns auf der Zunge! Frédy begrüsste uns, das wir ihm hoch anrechneten. In St. Blaise machten wir im Hafen Halt. Der wunderschöne Ausflug ging 16.00 bei Öttü zu Ende. Wir danken Hans Thuner, der leider nicht dabei sein konnte, für die Organisation. Ein Dank geht an die Chauffeure Walter Hari und Bruno Kiener, die uns sicher in den Jura führten.

Teilnehmer: Kurt Straub, Kurt Haldimann, Alfred Reber, Walter Hari, Bruno Kiener, Hansueli Aeschlimann, Jochen Schäfer.

Rüderswil,  Ausflug vom 15.5.2014

Hansueli Aeschlimann und Rolf Lüthi sind  Bürger von Rüderswil. Die ältesten Bürgergeschlechter sind Althaus, Erhard und Wälti.

Um 9.30 treffen wir im Bure-Stübli in der Käserei ein. Ursula Wüthrich bedient uns mit Kaffee und Gipfeli. Ihr Mann, Christian, wurde 2006 Weltmeister im Käsen von Emmentaler. Der Vice-Gemeindepräsident,  Martin Sempach, Käser in Schwanden, begrüsst uns im Namen des Gemeinderates Rüderswil. Er stellt seine Gemeinde mit den Ortschaften Schwanden, Rüderswil, Zollbrück und Raufli vor, erwähnt auch Niklaus Leuenberger, den Obmann, im Bauernkrieg von 1653. Leuenberger wurde am 7. Juli 1615 im Schönholz, Gemeinde Rüderswil, geboren. Er wuchs mit fünf Brüdern und sechs Schwestern auf. Er war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Katharina Aeschlimann, die 1641 oder 1642 starb, in zweiter Ehe mit Eva Stucki. Aus diesen Ehen entsprossen sieben Kinder, von welchen das jüngste, Peter, erst nach seiner Hinrichtung 1654 geboren wurde. Leuenberger konnte lesen und schreiben, er war der Freund von Landvogt Tribolet in Trachselwald. Dank seiner Intelligenz,  seinem Gerechtigkeitssinn wurde er als Bauernführer gewählt. 250 Jahre nach seiner Hinrichtung wurde beim Dorfeingang  ein Denkmal erstellt. Wir danken Martin Sembach für seine Ausführungen und überreichen ihm ein Bild vom Pfarrhaus mit Widmung auf der Rückseite, die von allen unterschrieben wurde.

Anschliessend machen wir einen Rundgang durchs Dorf, schauen die Leuenberger-Linde, ca. 500 Jahre alt, die Kirche, Pfrundscheune, Pfarrhaus und das Denkmal an. Über Mützlenberg  fahren wir an den Bauernhöfen des Blindenbachs vorbei zur Ruine Wartenstein, sie  stammt vermutlich aus dem 9. Jahrhundert. Sie gehört heute dem Ortsverein Zollbück und wird von der Männerriege unterhalten, dann fahren wir nach Lauperswil nach Zollbrück. Der Name Zollbrück stammt von der Zollbrücke. Diese wurde 1552 gebaut, im Zollrodel  ist festgehalten, wieviel Zoll zu entrichten war. Zum Beispiel: „Jeder Mönsch, so über die Brugk gadt, 1 Pfennig. Ein Krämer mit der Krätzen, 6 Pfennig.“ Als man 1837 im Begriffe war, die morsch gewordene Brücke abzubrechen, kam 13. August die wildgewordene Emme daher und riss sie mit gewaltigen Armen weg. (Wassernot im Emmental von Gotthelf) Die neue Brücke wurde erst 1840 erbaut. Sie galt mit einer Spannweite von 60 m als grösste Holzbogenbrücke der Schweiz, wenn nicht Europas. Die Fahrbahn war an den Bögen aufgehängt. Die Brücke verbrannte am 1. August 1947. Hansueli Aeschlimann war damals 8 Jahre alt.

Hier sein Bericht: „Ich wurde nach Mitternacht von der Mutter geweckt. Sie sagte, zieh dich an, die Brücke brennt. Wir gingen sofort zur Brücke. Der Vater war bereits mit dem Feuerhorn unterwegs und erschreckte das Dorf. Die Leute versammelten sich beim Brandplatz. Meine Verwandten kämpften bei der Feuerwehr. Fritz Aeschlimann als Kommandant, ein Onkel als Maschinist an der Spritze und andere. Die Brücke stand im Vollbrand. Balken fielen ins Wasser oder auf den Emmengrund, Funken und Dampf nahmen die Sicht. Das Flugfeuer bedrohte die Käserei. Plötzlich fuhr ein schwarzer Opel Kapitän vor. Ein Männlein mit schwarzem Hut und ein Landjäger stiegen aus und bannten sich eine Gasse zum Kommandanten. Die Leute wichen zurück und sagten, Gottlob, der Statthalter ist da. Ich fragte die Mutter, wer ist der Statthalter? Sie sagte, er heisst Hess, er ist der Höchste im Amt Signau.“

Der Brand gab jahrelang zu reden, die meisten Leute glaubten an Brandstiftung. Er wurde nie aufgeklärt. Die Brücke war 1943 renoviert worden. Sie hatte einen Konstruktionsfehler, so dass sie bei starker Belastung ins Schwanken geriet.

Das Mittagessen nehmen wir im Bären Raufli ein. 1653 wurde der Bärenwirt Glanzmann hingerichtet, weil er zu den Rädelsführern im Bauernkrieg gehörte. In der Gemeinde Rüderswil wurden drei Wirtschaften geschlossen. Der Bären konnte sich halten, das feine Essen wurde uns in der Landgerichtstube serviert. In Raufli konnte der Schreibende die pensionierten Bauersleute Peter und Helene Hertig begrüssen. Peter zeigte uns den 1165 kg schweren Muni von Schwingerkönig Matthias Sempach.

Um 1430 beendeten wir die Rundfahrt im Bäckerforum Zollbrück mit einer Kirschtorte. Der Bericht wurde gekürzt. Es wird auf die E-Mails in Sachen Sagen um die Burg Wartenstein hingewiesen.

Wir danken den Chauffeuren Hans Thuner und Jens Langsch. Mitfahrer: Walter Hari, Udo Schmid, Hans Habegger, Rolf Lüthi, Erwin Studer, Alfred Reber, Kurt Straub.

17.5.2914 der Organisator Hansueli Aeschlimann

Beim Alphornmacher vom 16.4.2014

Um 09.00 fahren wir mit den Autos nach Eggiwil Knubel zur Alphornmacherei Walter Bachmann. Frau Bachmann empfängt uns mit Kaffee und Gipfeli, dann geht’s in die Alphornwerkstatt, dort erzählt uns Walter wie er Alphornmacher wurde und zeigt wie die

Instrumente herstellt werden. Das erste Alphorn stellte sein Schwiegervater 1925 her. Verwendet wird Holz von der Rottanne. Ein Alphorn kostet 3500 bis 4000 Fr, die Arbeit beträgt ca. 80 Stunden.

Das Mittagessen nehmen im Gasthof Siehen ein, bekannt durch Wasserbüffelfleisch und Meränggen. Wussten Sie, seit wann es sie gibt? Nach dem 2. Weltkrieg hatte der Käser in Schangnau zu viel Milch. Er fragte den Kemmeribodenwirt, ob er nicht mehr abnehmen könne. Der Bäcker Christe Oberli im Stein machte dann den Vorschlag, dass man bei grösseren Mermänggen mehr Nidle brauche. Er stellte dann im Holzofen bei niedriger Hitze die berühmten Kemmeri-Meränggen her. Die Schalen sind trocken, knusperig und lange haltbar, (sie können auch in der Käserei Worb gekauft werden.) Kemmeri-Meränggen isst man mit handgeschöpfter Nidle aus Rohmilch.

Über Wasserbüffel erzähle ich euch das nächste Mal. Auf der Heimfahrt machten wir Halt bei Kambly in Trubschachen. Wir danken den Chauffeuren und Hans Thuner für die Organisation.

Teilnehmer: Hans Thuner, Christian Steiner, Kurt Haldimann, Kurt Straub, Willy Gammeter, Fritz Schwarz, Bruno Kiener, Alfred Reber, Alfred Blindenbacher, Alfred Schneider, Hans Lehnherr, Jochen Schaefer, Erwin Studer, Hansueli Aeschlimann, Udo Schmid, Jens Langsch, Hans Habegger.

Wanderung ins Dählhölzli vom 20.3.2014

Bereits zum 7. Mal wanderten wir von Rubigen der Aare entlang ins Dählhölzli. Im Bodenacker besuchten wir die Familie Matter. Res zeigte uns seine Angusrinderzucht, eine schottische Rasse mit Mutterkuhhaltung. Das Fleisch verkauft er selber an Private. Wir besichtigen das neue Fähribeizli, das im April eröffnet wird. Da die Fähre am Donnerstag nicht verkehrt, machte Walter Marmet den Fährimann. Einige Kollegen liessen es mit der Wanderung im Bodenacker bewenden und fuhren mit dem Auto nach Rubigen zurück.

Wir danken Fredi Reber für die Organisation, Susann und Res Matter für die Gastfreundschaft und super Bewirtung.

Teilnehmer:  Alfred Reber, Alfred Blindenbacher, Kurt Haldimann, Kurt Straub, Walter Hari, Walter Marmet, Jens Langsch, Hans Habegger, Christian Steiner, Hansueli Aeschlimann, Erwin Studer, Pius Schumacher.                                                                Ae.

Besuch der Zuckerfabrik und Ricoter in Aarberg vom 21.11.2013

Mit dem Auto fuhren wir um 09.00 nach Aarberg, dort wurden wir im Besucherraum empfangen. Mit einem Film über die Zuckerherstellung wurden wir auf den Rundgang vorbereitet. Im Oktober und November werden die Zuckerrüben per Bahn und mit Traktoren angeliefert. Während dieser Zeit (Kampagne) läuft die Fabrik auf Hochtouren, denn die Rüben können nicht gelagert werden. Die Produzenten werden pro Kilo und Zuckergehalt entschädigt. Bei jeder Lieferung wird zuerst eine Probe entnommen. Der Zuckergehalt beträgt dieses Jahr nur 17,2 Prozent, in guten Jahren 18. Die Rüben werden gewaschen, gelangen im Wasser durch Kanäle zur Schnitzelanlage. Für die Herstellung von Zucker wird auch Kalk benötigt. Das Kalkgestein kommt aus dem Jura. Nach mehreren Prozessen wie kochen, verdampfen und trocknen gelangt der Zucker in ein Silo oder wird in Kleinpackungen, Sachets, Sticks usw. abgefüllt. Die entzuckerten, abgepressten Schnitzel sind ein wertvolles Futtermittel. Aus dem übrigen Abfall wird in der Ricoter Dünger hergestellt.

Nach dem Mittagessen in der Sonne Aarberg besichtigten wir um 14.30 die Ricoter. Der Rübenerde und dem Kalk werden, je nach Verwendungszweck des Düngers; Rinden, Fasern, (Kokosfasern), Holzschnitzel, Torf, Ton, Lava usw. beigemischt. Der Dünger wird mit Robotern in Säcke abgefüllt. Früher wurde der Abfall im Wald vergraben, heute wird er als hochwertige Erden verkauft. Wenn möglich, wird auf den Torfanteil verzichtet. Denn der Abbau von Torf setzt viel Co 2 frei und kann ganze Landschaften beeinträchtigen. Wir danken den beiden Firmen für die interessanten Führungen und hoffen, dass uns die Zuckerfabrik noch lange mit Zucker versorgen kann.

 

Wir danken Erwin Studer für Organisation und den Chauffeuren Jens Langsch, Hans Thuner, Bruno Kiener und Christan Steiner für die gute Fahrt.

Teilnehmer: Hans Thuner, Walter Hari, Kurt Haldimann, Kurt Straub, Udo Schmid, Jochen Schaefer, Hansueli Aeschlimann, Hans Habegger, Hans Lehnherr, Alex Zaugg, Alfred Blindenbacher, Rolf Lüthi.                                                                                                      Ae

Velomuseum und Rägiswald  vom 17.10.2013

Mit dem Besuch des Nationalen Velomuseums in Brügg schliessen wir das Thema Velo ab. Der Museumsleiter Edy Arnold empfängt uns im ehemaligen Hotel Du Pont in Brügg, wo sich das Museum befindet. Das Haus gehört seit 2005 der Gemeinde Brügg. Hier wurde vor 126 Jahren der SRB gegründet. Der 71-jährige Arnold hat vor 50 Jahren die Sammlung aufgebaut. Es sind über 300 Fahrräder mit Zubehör zu sehen, darunter vier Velos von Ferdy Kübler und Georges Aeschlimann. Die Sammlung beginnt mit Laufmaschinen, Hochrädern, Rennrädern, Tandems und weiteren Modellen, quer durch die Veloepochen. 1910 waren in Biel noch 15 Fahrradfabriken.

Zum Mittagessen fuhren wir nach Prés d Orvin zur Alpwirtschaft Rägiswald, Gemeinde Cortébert, (Métairie du Bois Raiguel), wo uns Marcel Bühler Berner Platte servierte. In der Küche wird auch Gentiane gebrannt. Interessant ist das Jahresprogramm der Métairie; Muttertag, Chilbi, Bettag, Metzgete, Wild, Fermeture.

Auf dem Heimweg besuchten wir die Glasbläserei Zünd in der Twannbachschlucht. Mit Freude im Herzen ging ein schöner Tag bei Öttu zu Ende. Wir danken den Chauffeuren Hans Thuner, Alfred Blindenbacher und Walter Hari.

Teilnehmer: Pius Schumacher, Kurt Haldimann, Hans Lehnherr, Udo Schmid, Hansueli Lienhard, Fredi Reber, Christian Steiner, Urs Holzer.

Der Reiseführer Hansueli Aeschlimann

Flyer-Event in Huttwil vom 19.9.2013

Mit dem Auto gelangen wir auf Umwegen Huttwil. Nach der Ankunft um 10.00 in der Flyer Fabrik gabs Kaffee und Gipfeli. Mit Frau Mader besichtigten wir das moderne Werk. Pro Tag werden 100 bis 300 Flyer hergestellt. Die Erfolgsgeschichte begann 1995, seit 2009 werden  E-Bikes in Huttwil montiert. Die Fabrik musste seither dreimal vergrössert werden. Nach der Besichtigung fuhren wir auf die Ahornalp 1136 m ü.M. Leider war die Rundsicht trüb, umso gemütlicher wars im Restaurant bei Bratwurst oder Wild. Um 14.00 konnten wir Flyer zur Probefahrt übernehmen. Frau Mader instruierte über die Fahrtechnik. Sie fuhr mit uns zum Soldatendenkmal oberhalb Huttwil, von dort führte uns Hans Thuner in den östlichen Teil des Kantons Bern der Gemeinden Huttwil, Auswil, Gondiswil. Bei einem Halt erklärte Hansueli Aeschlimann, dass er in diesem Gebiet vor 40 Jahren als Landjäger gewirkt habe. Die Bevölkerung sei zufrieden gewesen und es habe keine Unfälle gegeben. Nach der einstündigen Rundfahrt brachten wir die Flyer ins Werk zurück. Viele überlegten sich ein Elektrofahrrad für sich oder seine Frau zu kaufen. Ein erfolgreicher Tag ging um 16.30 bei Öttu zu Ende.

Wir danken Jochen Schaefer für die Organisation und den Chauffeuren für die Fahrt auf der Bergstrasse.

Teilnehmer: Jochen Schaefer, Hans Thuner, Bruno Kiener, Walter Hari, Christian Steiner, Kurt Haldimann, Hansueli Aeschlimann, Hansueli Lienhard, Hans Lehnherr, Pius Schumacher, Erwin Studer, Udo Schmid.                                                                                              Ae uttwil Huttwil

Ausflug Meielisalp vom 22.8.2013

Um 09.00 fuhren wir mit dem Auto nach Leissigen und erreichten auf der schmalen Bergstrecke den Parkplatz der Meielisalp. Im Hotel fassten wir Schläger für ein Minigolf-Turnier. Nach zwei Stunden siegte Pius Schumacher vor Hans Thuner und Rolf Lüthi. Anschliessend wanderten wir zum Spissibachsteg. Er ist 160 m lang, 60 m hoch und wurde 2011 erstellt. Um 12.30 genossen wir das Mittagessen auf der Terrasse des Hotels. Ganz in der Nähe malte Ferdinand Hodler die berühmten Thunersee Bilder. Wir danken den Chauffeuren und Hans Thuner für die Organisation.

Teilnehmer: Hans Thuner, Christian Steiner, Kurst Straub (Chauffeure), Kurt Haldimann, Walter Hari, Hansueli Aeschlimann, Udo Schmid, Willi Gammeter, Urs Holzer, Rolf Lüthi, Jochen Schaefer, Jens Langsch, Pius Schumacher.                                                     Ae

Velotour St. Petersinsel vom 18.7.2013

Mit Auto fuhren wir nach Pont de Thielle auf den Parkplatz des Hotels, dort luden wir die

Velos ab und trafen Christian Steiner. Er führte uns dem Zihlkanal entlang zum Zeltplatz Erlach. Nach einem Kaffeehalt im Camp erreichten wir die Insel. Zu Fuss ist sie über den Heidenweg in einer Stunde erreichbar. Beim Kiosk (Buvette) konnten wir uns nicht verpflegen, weil gemäss Lebensmittelinspektor keine Sandwiches mehr verkauft werden dürfen. Das hatte zur Folge, dass wir die Insel umrundeten und den Durst im Klosterhotel löschten. Hier übernachtete schon J.P. Rousseau, gerade richtig für Gruppenaufnahmen. Auf dem Rückweg verpflegten wir uns in Fischerhütte Erlach, danach ruhten wir uns im Hafen  aus. Hansueli Aeschlimann benützte die Gelegenheit für ein Bad im See. Vom Jolimont drohte ein Gewitter, deshalb fuhren wir auf dem Radweg zu den Autos. Nachdem die Velos verladen waren, spürten wir die ersten Tropfen. Richtig nass wurden wir beim Abladen bei Öttu und bei der Krone.

Wir erlebten eine wunderschöne Route bei 28 Grad.

Teilnehmer: Hansueli Lienhard, Christian Steiner, Jens Langsch (Chauffeur), Udo Schmid, Bruno Kiener (Chauffeur), Kurt Haldimann, Hansueli Aeschlimann (Chauffeur und Reiseleiter), Walter Hari, Hans Lehnherr.                                                                     Ae

Ausflug vom 20. Juni 2013 nach Münster im Goms

Mit dem Auto fuhren wir von Rubigen ins Goms. Um 09.45 machten wir auf der Grimselpasshöhe einen Kaffeehalt und die obligaten Gruppenaufnahmen. Beeindruckt von der Alpenwelt und dem hohen Schnee, verlor ich das Etui vom Fotoapparat. In Münster erwarteten uns Rolf und Christine Lüthi und Herr Valentin Bacher, der uns das Dorf und die soeben total renovierte Kirche mit 500-jährigem Holzaltar zeigte. Der historische Dorfkern ist über 700 Jahre alt, einzelne Häuser sind nicht mehr bewohnt. Bei Stadeln hat man Holz gefunden, das im ersten Jahrhundert geschlagen wurde. Die Pfarrkirche ist die älteste und grösste im Goms. Im 15. Jahrhundert wurden weitere Kirchen und Kapellen mit geschnitzten Altären in Münster gebaut. Der Unterhalt kostet heute viel Geld. Nach dem informativen Rundweg genossen wir bei Lüthis Raclette. Um 14.30 traten wir die Rückreise an. Hans Thuner fuhr über die Grimsel, während Bruno Kiener den Autoverlad durch den Lötschberg bevorzugte. Wer war schneller?

Hans traf 30 Minuten früher bei Öttu ein. Trotz unsicherer Wetterlage wurden wir nicht nass. Wir danken Rolf und Christine für die Organisation und Gastfreundschaft. Dank gebührt den Chauffeuren, die uns sicher über die Grimsel führten.

 

Teilnehmer: Hans Thuner, Bruno Kiener, Willy Gammeter, Urs Holzer, Erwin Studer, Hans Lehnherr, Christian Steiner, Hansueli Aeschlimann                                                       Ae

Besuch der LWB Felsenau vom 25.4.2013

Um 09.00 fuhren wir mit privat PWs zum Gewerbepark Felsenau. Im Lehrerzimmer offerierte uns Bruno Kiener Kaffee und Gipfeli. Die Lehrwerkstätten Bern wurden vor 125 Jahren für Schuhmacher gegründet, daher der Name Lädere. Das Areal der Spinnerei  Guggelmann ging 1975 an die Stadt Bern. Die Bereiche Innenausbau, Metallbau und Spenglerei  wurden in den neunziger Jahren im Gewerbepark Felsenau eingerichtet. Neu ist die Abteilung für Spitzensportler als Schreiner-Anlehre. Bruno hat in der Lädere Mechaniker gelernt, den Mechaniker Meister gemacht und es bis zum Direktor Interim gebracht und seine Karriere als Vize Direktor beendet.

 

Er führte uns durch die wichtigsten Abteilungen. Wir sahen Lernende an Maschinen, beim Schweissen und am Computer. Wir hatten auch Gelegenheit mit den Meistern zu sprechen. Ein Lehrling kostet im Jahr 40 000 und ein Gymnasiast 35 000 Franken. Das ist nicht verwunderlich, denn der Maschinenpark und Abzugsvorrichtungen sind auf neustem Stand.

Mancher dachte an die eigene Lehrzeit zurück, als man im Rauch, Staub und Lärm arbeiten musste.

Um 12.30 wanderten wir zum Wehr Tiefenau der Aare entlang zum Restaurant Reichenbach, wo uns nach dem Mittagessen die Chauffeure Rolf Lüthi, Bruno Kiener und Jens Langsch abholten. Ein lehrreicher Tag ging bei Öttu zu Ende. Wir danken Bruno für die Organisation.

 

Teilnehmer: Bruno Kiener, Jens Langsch, Udo Schmid, Kurt Haldimann, Hans Habegger, Hans Thuner, Kurt Straub, Josef Scherrer, Hansueli Lienhard, Hans Lehnherr, Erwin Studer, Rolf Lüthi, Hansueli Aeschlimann, Jochen Schaefer, Christian Steiner.                              Ae

Besuch Oldtimer Galerie in Toffen vom 21.3.2013

Teilnehmer: Hansueli Lienhard, Walter Hari, Hansueli Aeschlimann, Christian Steiner, Udo Schmid, Jochen Schaefer, Jens Langsch, Bruno Kiener, Hans Thuner, Alfred Reber, Alfred Blindenbacher, Erwin Studer, Pius Schumacher, Urs Holzer

Mit dem Auto fuhren wir nach Belp, parkierten in der Mühlimatt, marschierten der Gürbe entlang und erreichten nach 30 Minuten die Oldtimer Galerie. An der Gürbe machten sich die Biber zu schaffen. In der Galerie waren total verrostete und gut erhaltene Oldtimer vorhanden.  Viele Automarken existieren heute nicht mehr. Auch alte Motorräder waren zu sehen.

Das Mittagessen nahmen wir im Restaurant der Galerie ein. Der Gürbe entlang wanderten wir zurück nach Belp  Wir danken dem Organisator Hansueli Lienhard und den Chauffeuren.

Ein gemütlicher Tag ging um 14.00 zu Ende.                                                                             Ae

Besuch Stellwerk und Papiliorama in Kerzers vom 15.11.2012

Um 09.00 fuhren 15 Senioren der Männerriege mit Privat-PWs nach Kerzers. Nach einem Kaffeehalt besuchten wir beim Bahnhof das Eisenbahn-Stellwerkmuseum. Leider war der Führer krank und vergass Ersatz aufzubieten. Schliesslich führte uns Herr Hachen vom Stellwerkverein durch die mechanischen Schaltzentralen. In Kerzers sei die einzige Kreuzung für Züge in Europa (zwei Geleise kreuzen sich). Der Verein Stellwerk Kerzers hat am 27.10.2012 den Kulturgüterschutz-Förderpreis erhalten.

Nach dem Mittagessen in der Märli Pinte besuchten wir das Papiliorama. Nebst Schmetterlingen waren auch kleine Affen, Fische und Vögel zu sehen. Um 16.00 traten wir die Heimreise an.

Wir danken Erwin Studer für die Organisation, Herrn Hachen für die kundige Führung und den Chauffeuren Jens Langsch, Bruno Kiener, Hans Lehnherr.                                                      Ae

Fischen in der Grabenmühle Sigriswil vom 11.10.2012

Nach der langen Regenperiode trafen wir bei schönstem Herbstwetter um 10.30 bei der Grabenmühle ein. Wir dankten dem Herrgott und tranken einen Kaffee. Die Wirtin gab uns  vier Ruten. Sie meinte, es genüge für acht Mann, sonst seien wir zu schnell fertig. Das Wasser im Guntenbach und im Seeteich war noch trüb, trotz den fetten Mehlwürmern bissen die Fische nicht. Es war zum Verzweifeln, denn um 12.00 mussten 8 Fische zum Ausnehmen beim Wirt sein. Endlich, nach einer Stunde fing Fredy Reber mit dem Kescher (Netz) eine Forelle. Beim nächsten Fisch musste die Angel mit einer Zange aus dem Rachen geholt werden. Mit den Netzen erwischten wir genug Fische bis Mittag. Das Grillieren der Filets mit Alu-Kartoffeln besorgte Bruno Kiener. Nach dem Essen im Zelt fingen wir weitere Forellen, um 15.00 brachen wir die Übung ab. In Sigriswil besichtigten wir die Fussgänger-hängebrücke über die Guntenschlucht nach Aeschlen. Sie gehört zu den längsten und höchsten in Europa, am 14. Oktober wird sie mit einem Fest freigegeben. Zum Ausklang fuhren wir nach Ringoldswil in die „Krinde“. Auch wenn Petris Heil nicht mit uns war, genossen wir einen erlebnisreichen Tag. Wir danken den Chauffeuren Christian Steiner und Bruno Kiener, ihm danken wir auch für die Kochkünste und Organisation.

Teilnehmer: Bruno Kiener, Christian Steiner, Kurt Haldimann, Walter Hari, Hansueli Lienhard, Fredy Reber, Hansueli  Aeschlimann, Jochen Schaefer                                                         Ae


Seniorenausflug Axalp vom 20. September 2012

Am Septemberausflug auf die Axalp nahmen erfreulicherweise 15 Senioren der Männerriege Rubigen teil. Mit drei Privatautos fuhren wir bis zum obersten Parkplatz (1550m) auf der Axalp, und marschierten dann auf dem vielseitigen Skulpturenweg bis zum idyllischen Hinterburgseeli. Nach einem strengen Aufstieg erreichten wir das Restaurant Hilten, wo wir auf der Sonnenterrasse (grossartige Aussicht!) von der Familie Grossmann bestens verpflegt wurden. Da durfte auch eine Meringue mit Nidle nicht fehlen!

Nach einem kurzen, zu Beginn recht steilen Rückmarsch gelangten wir zu unseren Autos. Eine reibungslose Rückfahrt beendete den sonnigen und gemütlichen Ausflug!

Der Reiseleiter: Hans Thuner